
Frische Rheinluft weckte uns und gut gestärkt begab sich die ganze Truppe auf die letzte Etappe nach Rotterdam. Holland zeigte sich von seiner schönsten Seite und schickte Sonne, blauen Himmel und große weiße Wolkenknäuel mit auf den Weg. Kleine rote Backsteinhäuser säumten die Straße und freundliche Autofahrer und staunende Passanten machten die Reise zur Nordsee leicht und angenehm.

In Zaltbommel legte man eine Rast ein und es wurde holländisch serviert: Buttermilch, Käse und Fleischkroketten. Vor dem Lokal floss der Rhein dahin, nun breit und träge und drinnen im Lokal verteilte ein Vertreter von „Makula Degeneration“ Sonnenschilde. Sein Optimismus ließ alle wieder auf die Räder steigen, um die letzten 67 km nach Rotterdam zu bewältigen.

Langsam näherten wir uns der Nordseemetropole Rotterdam, wo sich der größte europäische Hafen befindet. Futuristische Bauten erschienen am Horizont und die Radfahrer rückten noch ein Stückchen näher zusammen, bewacht von zwei emsig arbeitenden niederländischen Polizisten auf Motorrädern.
Und dann war es geschafft: das Rathaus von Rotterdam, wo schon der Sportsenator Herr Adriaan Visser von Rotterdam und Frau de Kruijs von Bayer Niederlande mit Vertretern von niederländischen Blindenverbänden auf uns warteten.
Aber bevor es offiziell wurde, nahmen sich alle zunächst für eine herzliche Umarmung Zeit und „beküssten“ ihren erfolgreichen Weg von fast 1000 km.
Nach zahlreicher Anerkennung und lobenden Ansprachen ging es quer durch die Stadt, geführt von einem Blinden mit Blindenhund, zum avantgardistischen Hostel „Stayokay“.

Ein Kubus auf dem anderen, die im 45 Grad Winkel aufeinandergeschichtet waren, bildeten die letzte Herausforderung für unsere Teams, bevor alle gemütlich zum alten Hafen hinunterspazierten, wo eine wunderschöne Reise entlang dem Rhein zu Ende ging.
GESAMT - STATISTIK:
Strecke: 938 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,9 km/h
Höhenmeter: 4253 Hm
Fahrzeit: 41 Std.






