Tagebuch der Tour 2012
Mittwoch, 30. Mai 2012 - 4. Etappe, 62 km, 692 Höhenmeter
Viana - Logrono - Nájera - Santo Domingo de la Calzada

Der Eingangsbereich unseres mittelalterlichen Palastes präsentiert sich voller gelebter Geschichte.

Pilot Holm lormt Copilot Gerd einige Informationen kurz vor dem Start. Mit Lormen werden Taubblinden Informationen in die Hände getippt und damit übermittelt.
Gabi verbrüdert sich bereits mit der spanischen Equipe. Die Gruppe ist bester Laune. Mal sehen, was sie aushecken.
Michael und Gregor, unsere Randonneure, kurz vor dem Start.
Der Start in Viana bei Morgensonne.
Unsere heutige Etappe ist geprägt von kleinen Wellen, die wir gut wegstecken. Wir fahren durch schöne Landschaften mit Getreidefeldern, in denen man auch Mohnblumen entdecken kann.
Es rollt sehr gut. An einem kleinen steilen Anstieg gab es durch einen Bedienungsfehler bei Hella leider einen kleinen Sturz. Ab nun sollte der Arm geschont werden.
Rechts und links von uns breiten sich die Weinberge der Rioja aus und begleiten uns den ganzen Tag über. Wir durchqueren pittoreske Dörfchen mit Sandsteinbauten. Vor manchen Häusern stehen direkt zwischen Mauer und Asphalt alte Rosenstöcke, die üppig blühen.
Am Vormittag war vor der Kathedrale in Logrono eine Pressekonferenz vorgesehen. Gerhard und Horst sprechen letzte organisatorische Dinge vor der Pressekonferenz ab, vor der Kathedrale in Logrono.
Elisabeth im Gespräch mit dem Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Arcelor-Mittal, Ignacio Agreda, der offensichtlich in seinen Unterlagen erstickt.

Ein Teil der deutschen Radler in bester Stimmung.
Bernd mit einer spanischen Journalistin auf dem Tandem, die – mit einer Augenbinde bekleidet – erfahren möchte, wie es sich anfühlt, blind zu radeln. Sie werden gleich eine Ehrenrunde um den Platz drehen.
Vor der Kathedrale ein Roll-Up mit dem Motto, das auch auf den Trikots der Spanier erscheint: Gemeinnütziger Urlaub Spanien – Jakobsweg –Pamplona 28. Mai 2012 – Santiago 07. Juni 2012. Heinz-Hermann im Gespräch mit zwei spanischen Radlerinnen, Alina und Sonja

In der Kathedrale von Logrono der Schutzpatron der Blinden

Senor Azari, Projektleiter für das Programm „Gemeinnütziger Urlaub“ bei Arcelor-Mittal, bei einem Interview mit Fernsehen und Presse. Horst hört im Hintergrund interessiert zu.

Die spanische Equipe mit der Europaflagge vor der Kathedrale, die von Heinz-Hermann gehalten wird.

Das deutsche und das spanische Team hinter der Europaflagge vor der Kathedrale.

Herrmann und Gabi machen einen Vertrauenstest. Hier auf dem Foto Gabi als blinde Copilotin mit geschlossenen Augen auf dem Tandem. Beide tauschen auch die Rollen und drehen jeweils eine Runde um den Platz.

Uli und Schmuggler wie immer in bester Laune.
Wir verteilen Prospekte unserer Tour und werden auch immer wieder von Interessierten angesprochen. Spanische Lokalfernsehsender und –radiosender sind anwesend und interviewen die spanischen Fahrer.
Da der nachfolgende Streckenteil eine Passage enthalten würde, die nicht für alle Fahrzeuge geeignet ist, werden wir von der Polizei kurzerhand über die Autobahn geführt. Für uns alle ein völlig neues Fahrraderlebnis. Wir passieren dabei eine Autobahntankstelle und Servicestellen. Zufällig bemerken wir, dass an einer Stelle unser Bus unter uns in einer Auffahrt herumkreuzt, um dann zu unserem Tross dazu zu stoßen.
Die Polizei bei der Arbeit – sie sperrt erfolgreich eine Autobahnauffahrt ab, um uns gefahrlos und zügig durchzulassen. Polizeimotorräder schützen uns zu den Seiten und fahren mit Blaulicht. Auf einem Hügel die Skulptur eines Stieres.

An unserer Raststätte, einem typischen langgestreckten Gebäude an einer Landstraße mit Bar und Sitzgelegenheiten davor und einem großen Essraum, treffen wir vor der vereinbarten Zeit ein, so dass wir die überschüssige Zeit zu einer langen Siesta nutzen.

Anton nutzt die überschüssige Zeit sofort für notwendige Reparaturen und gibt das Tandem erst nach einem Selbsttest zur Weiterbenutzung frei. Er hat dabei volles Vertrauen zum Material und zu seinem Können, da er dafür keinen Helm verwendet.

Annette fröhlich auf die Dinge wartend, die da kommen mögen, im Servicefahrzeug.

Irgendwann geht es doch wieder weiter. Brigitte bei der Arbeit – sie freut sich, mal schneller, mal langsamer je nach Profil. dem Tandemtross hinterher zu fahren. Wobei die Geschwindigkeiten zwischen 8 km/h und fast 80 km/h variieren.

Werner informiert Sandra, dass es nur noch 17 Kilometer bis zum Ziel seien. Worauf sich Sandra mitten im Restaurant spontan niederfallen lässt, um einige Büßerliegestützen zu machen.

An einer Rast kurz vor dem Ziel nochmalige Überprüfung der Route – Karte vs. Navi. Einige Radler beugen sich interessiert über die ausgebreitete Karte.
Toni hat im Hintergrund einen Einsatz wegen eines Kettenbruchs und ein anderes spanisches Tandem hatte einen Rahmenbruch. Das Serviceteam konnte ein Fahrradgeschäft ausfindig machen, um den Schaden zu beheben. Der Rahmenbruch konnte leider nicht mehr behoben werden.

Auch das spanische rote Kreuz begleitet uns die ganze Tour. Hier drei Jungs und ihr Einsatzfahrzeug bei der Rast. Wir befahren ab jetzt fast bis Santo Domingo ein noch nicht ganz freigegebenes oder noch im Bau befindliches Stück Autobahn.

Die Tourteilnehmer beim Einchecken in die Unterkunft in Santo Domingo, mehr oder weniger müde und kaputt von der Tour.

Unverkennbar, wer das Hotel okkupiert hat.
In Kleingruppen gehen wir durch die Stadt Santo Domingo und nehmen an der Messe teil. Auch wenn wir wenig oder nichts verstehen, da natürlich die Messe auf Spanisch gehalten wird, bekommen wir mit, um welchen Teil der Messe es sich gerade handelt. Auf jeden Fall hat sie uns Kraft gegeben. Wir sind als Gruppe wahrgenommen worden und werden vom Priester gefragt, was wir so machen und woher wir kommen. Die Reiseleiterin Elisabeth hat das kurzerhand übernommen.
Der Pilgerweg führt mitten durch die Stadt, der Weg ist mit zementierten Kieselsteinen und Ornamenten belegt. In bestimmten Abständen finden sich auf dem Weg stilisierte Jakobsmuscheln auf dem Boden. Entlang des Weges gibt es sehr alte Gebäude, beispielsweise von Händlerfamilien oder Pilgerherbergen.

Interessanterweise (für uns) steht unweit unseres Hotels eine Pilgerskulptur aus rostig bearbeitetem Metall. Ein Hebel ist vorhanden, so dass durch eine Leitung etwas Wasser in einen Eimer gespuckt wird. An der stilisierten Figur hängen ein Pilgerstab, ein ausgetretener Wanderschuh und ein Fahrrad. Bald erkennen wir, dass ein Rennrad Modell gestanden haben muss und probieren die Sitzposition auf diesem Gerät gerne aus. Außer uns wird sich vermutlich kaum jemand auf die Skulptur gesetzt haben.
In Santo Domingo de la Calzada gibt es folgende Legende, die in vielen Kirchen immer wieder dargestellt wird: Eine Familie pilgerte im 14. Jahrhundert nach Santiago. In Santo Domingo versuchte die Magd des Wirtshauses den Sohn Hugonell zu verführen. Dieser wies sie jedoch zurück, worauf hin sie sich für die Zurückweisung rächte, in dem sie ihm einen Silberbecher in sein Gepäck steckte und ihn am nächsten Morgen des Diebstahls bezichtigte.
Der junge Mann wird festgenommen und gehängt, doch bevor die Eltern die Reise fortsetzten, vernahmen sie seine Stimme, er hänge am Galgen, lebe aber noch, da er vom heiligen Jakobus noch an den Beinen gehalten wird. Die Eltern eilten sofort zum Richter, der im Wirtshaus gerade ein Huhn und einen Hahn verspeiste. Auf die Erzählung der Eltern lachte dieser herzhaft mit der abfälligen Bemerkung, ihr Sohn sei genauso lebendig wie die beiden Vögel auf seinem Teller. Kaum gesagt, wächst denen neues Gefieder und sie fliegen davon - womit die Unschuld des Sohnes bewiesen war. Ein Huhn und ein Hahn werden seither in der Kirche in diesem Stall gehalten (täglich wechselnd).
Statistik: 4. Etappe, Mittwoch, 30. Mai 2012
62,11 km, 692 Höhenmeter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,2 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 55,92 km/h
Maximale Höhe: 776 m ü. N.N.
Fahrzeit: 03:04:29 Stunden
Maximale Steigung: 11 Prozent
Maximales Gefälle: 10 Prozent
Achtung: Die Route ist für Fahrradfahrer nicht durchgehend befahrbar, da Autobahnen und Schnellstraßen benutzt wurden. Die Tandems wurden auf der gesamten Tour von der deutschen, französchen oder der spanischen Polizei begleitet.
Donnerstag 31. Mai 2012, 5. Etappe, 74 km, 726 Höhenmeter
Santo Domingo de la Calzada - Belorado - Villafranca Montes de Oca - Ibeas de Juarros - Burgos

Helmuth im Hintergrund, der ehrenamtlich jede Menge Organisationsaufgaben nach allen Seiten hin übernimmt: Im Peloton auf dem Einzelrad, bepackt mit Taschen, Karten und Jakobsmuschel.

Landschaftlich hügelig, gleichförmig, trocken, Wiesen, Getreidefelder, manchmal Oliven und Aprikosen, Mohnblumen am Wegesrand.

Am späten Vormittag befahren wir eine Schnellstraße und müssen da eine Wartepause einlegen. Die spanische Fahrerin Sonja wird fröhlich umarmt von ihren Teamkollegen.

Kurze Siesta vor der Raststätte. So lässt es sich leben! Azari, sein Copilot, Simon und Ulli lassen es sich bei einem Kaffee gut gehen.

In der Raststätte hängen geräucherte Schinken von der Decke herab und einige Radler und Pilger sind an der Theke zu sehen.

Unsere beiden Busfahrer Drago und Zjelko bei der Rast vor ihrem Bus ("die gelben Engel")

Aus Spaß an der Freud haben Gregor und Sandra das Tandem an der ersten Pause gewechselt. Sandra wollte wissen, was geringer Rollwiderstand heißt und wie sich ein Renntandem so anfühlt. Das führte dann zwangsläufig innerhalb der beiden Münchener Tandemteams nun Werner/Gregor und Michael/Sandra zu einem Duell mit immer wieder startenden Attacken. Wir würden sagen, der Spaß ging unentschieden aus.

Irgendwie muss bei der Aktion viel Kettenfett an Sandras Waden gekommen sein, sie weiß auch nicht wie, und vor der Kathedrale in Burgos war das einige Fotos wert.
Mittags wurde es heiß. Die letzten Kilometer lassen erahnen, was einige Wanderer, die sich einzeln auf dem Pilgerweg begeben, wirklich durchstehen müssen. Auf einer Wiese rechts sahen wir einen Pilger, der auf einer Bank schlief.
Gegen Mittag kommen wir in Burgos an. Die Kathedrale imponiert in ihren Ausmaßen gewaltig. Auf dem großen Platz davor finden sich die Radler, die Begleitfahrzeuge und der Bus nebst Anhänger ein. Weiter davor Straßencafés mit interessierten Zuschauern unter Sonnenschirmen, die den außergewöhnlichen Pilgertross beobachten.

Der Bus in voller Länge vor der Kathedrale von Burgos.

Hier die Männer der Policia local in ihren blauen Uniformen neben ihren Maschinen, die uns durch die Stadt von Burgos führen werden.
Sandra mit der kanadischen Zimmernachbarin Helga und Pilot Werner neben einem Motorrad der Policia local vor der Kathedrale.
Sämtliche Tourteilnehmer stellen sich vor der Kathedrale auf. In der ersten Reihe sind einige Tandems und in der Mitte die Europaflagge zu sehen.
Für Burgos typisch sind mehrstöckige Bürgerhäuser mit Miradores, das sind kleine verglaste Verandas , die sich bis in das Dachgeschoss hochziehen., Die Stadtführerin erklärte uns, dass sie dazu dienen, bei den langen Wintern („9 Monate Winter und 3 Sommer“) das Treiben auf den Straßen beobachten zu können.

Im Hinterhof einer Pilgerherberge entdeckt. Eine Metallskulptur stellt einen kraftvollen Pilger dar, der seine geschundenen Füße überprüft. Daneben grafisch stilisiert ein Metallzaun, heller Untergrund und ein karg wachsender Baum, was eine grafisch reduzierte japanische Atmosphäre schafft.

In Burgos stehen an einer Stelle Reiterstatuen, die mit dem Cid, der eine wichtige Rolle bei der Reconquista gespielt hat, und seinen Verwandten zu tun haben. Diese Statue zeigt Cid in kampfvoller Aktion.

Wir stehen am eindrucksvollen Portal der Kathedrale in Burgos.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren – irgendwie müssen hier Handwerker und Architekten am Werk gewesen sein, die den Mudejar-Stil beherrschen. Für uns völlig ungewohnt eine der vielen kleinen Kuppeln. Sie sind nach oben hin lichtdurchlässig, aber von einem spitzen gotischen Turm überragt, den man nur von außen sieht. Im Inneren der Kuppel immer wieder andere Sternenformationen mit farblich gestalteten Gläsern wie bei Kirchenfenstern, hier in einem Azurblau. Dieses schafft einen sehr schönen Kontrast zum Weiß des Steins.
Der Mudejar-Stil verbindet in der Handwerkskunst maurische Elemente mit christlichen bzw. führt diese in nun christlicher Umgebung weiter.

Ein Blick in eine der Kuppeln der Kathedrale mit viel Reliefarbeiten, goldenen Verzierungen und imposanten Lampen.

Hier Ausschnitte aus dem hölzernen Chorgestühl mit Reliefarbeiten.

Die Kathedrale birgt wichtige und wertvolle Kunstschätze. Hier eine Art Tafel in einem Yves-Klein-Blau mit kleinen vergoldeten Skulpturen im Hochrelief.

Wir stoßen auf ein Tandem-Team aus Trier, das spontan in unsere Gruppe aufgenommen wird.
Abends Rundgang durch die Stadt in privaten Kleingruppen in die Tapas-Bars.
Statistik: 5. Etappe, Donnerstag 31. Mai 2012
73,92 km, 726 Höhenmeter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,58 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 68,80 km/h
Maximale Höhe: 1256 m ü. N.N.
Fahrzeit: 03:25:30 Stunden
Maximale Steigung: 7 Prozent
Maximales Gefälle: 8 Prozent
Achtung: Die Route ist für Fahrradfahrer nicht durchgehend befahrbar, da Autobahnen und Schnellstraßen benutzt wurden. Die Tandems wurden auf der gesamten Tour von der deutschen, französchen oder der spanischen Polizei begleitet.
Freitag 1. Juni 2012, 6. Etappe, 101 km, 590 Höhenmeter
Burgos - Castrojeriz - Carrión de los Condes

Oft bis weit nach Mitternacht oder auch vor der Abfahrt arbeiten Sandra und Werner (fotografiert) am Tagebuch.

Start in Burgos vor imposanter moderner Hotelarchitektur mit unserem Bus, Polizei und Begleitfahrzeugen

Das Trierer Tandemteam stößt zufällig zu unserem Start dazu. Gleichzeitig läuft eine Pressekonferenz mit Arcelor-Mittal.

Letzte Abstimmungen vor dem Start. Uwe und Elisabeth und Vertreter des spanischen Roten Kreuzes, die uns freundlicherweise auf der ganzen Tour begleiten.

Wieder auf Strecke.
Eine spanische Attacke am Berg, die meistens von hinten durch Zurufe oder Einstimmen des Liedes über Asturien eingeleitet wird. Die Attacken haben damit zu tun, dass die Spanier Renntandems mit einer Zweifachkurbel vorne fahren und schneller den Berg hochfahren müssen.

Hier ein Blick auf das Feld nach hinten, das in geschlossener Formation einen Anstieg hoch fährt.

Kurzzeitig werden wir durch den Namen „Isar“ am Ortsschild irritiert und wähnen uns, in Bayern zu sein.

Bei einer Rast nimmt Dominik gerne die Hilfe des Roten Kreuzes in Anspruch. Sein Knie wird verarztet.

Währenddessen läuft an anderer Stelle die langsame Integration des Trierer Teams.

Ein belgischer Fahrer repariert ein spanisches Einzelrad.

Annette versorgt die Truppe mit Riegeln, Schokolade, Bananen und Äpfel.

Marianne unterstützt mit einem Marketenderkörbchen voller Trinkjoghurts.

Der Zeitpunkt für unsere Tour ist genau richtig gewählt. Die Landschaft um uns herum steht in voller Blüte.
Am Wegesrand subtropische Gewächse in voller Blüte, hier auch ein Jasminstrauch, der einen wunderbaren Duft verbreitet.

Toni repariert währenddessen fachgerecht den Vorbau eines spanischen Fahrrads.

Sonja und Sandra hatten am Abend vorher schon mal die Trikots getauscht.

Immer wieder treffen wir auf Erdhäuser mit einem Grasdach, die sicherlich im Sommer angenehme Temperaturen im Inneren aufweisen.

Ab und zu erkennen Teammitglieder, dass Fahrer ein Problem haben und unterstützen sofort mit zusätzlicher Schubkraft.

Immer wieder sehen wir auf Höhenzügen oder sogar in der Ebene einen Windräderpark.

Wir wissen gar nicht wie, aber in der Tat haben wir bereits die Hälfte des Weges geschafft!

Uwe lässt sich gerne mit Kamera nach hinten rollen, um jedes Team in Aktion aufzunehmen. Hier Asier mit Paco

Vor einem typischen kleinen Dorf greifen die Spanier am Berg wieder einmal fröhlich an.
Wir rollen leicht durch wunderschöne beschattete Alleen und fühlen uns auf dieser wunderschönen Etappe einfach sauwohl und sicher.

Besonders an dieser Strecke teilen wir uns die Straße mit den Wanderpilgern, die uns immer wieder am Wegesrand begegnen und uns sehr freudig zurufen „buen camino!“ (Wir grüßen sie natürlich auch mit Klingel, Liedern und Zurufen)

Die Straße führt mitten durch eine zerfallene gotische Wehrkirche. Die imposanten Torbögen sind allerdings sehr stabil und lassen erahnen, wie umkämpft das Gebiet hier war.

Eines der vielen Hinweisschilder des Camino de Santiago, die in allen möglichen Formen existieren, als Schilder, Meilensteine oder Pfeiler. Der Camino ist sehr gut ausgeschildert, was uns angenehm auffällt.

Patrick aus Belgien , Alina aus Luxemburg, Werner I, Uli, „Schmuggler“, Werner II und Sonja aus Spanien bei einer Siesta.
Auf den letzten Kilometern ist es warm geworden und wir freuen uns, im Schatten der Bäume auf das Mittagessen zu warten.

Auch das spanische Team sucht den Schatten.

Einige spanische Radfahrer mit Fahrern der Begleitfahrzeuge

In diesem gemütlichen Restaurant werden wir unsere Mahlzeit einnehmen.

Das spanische Team schwört sich aufeinander ein.

Ein empfindliches spanisches Rennpferd braucht dringend Kuscheleinheiten am Vorbau.

Das Trierer Team Sabrina und Jonas ist nun vollständig auf der Strecke in unseren Tross integriert. Ansonsten sind sie völlig selbstständig.
Um die Zeit auszunutzen, machen wir einen Rundgang durch das Dorf. Wir entdecken zwei Tante-Emma-Läden, die sich sehr skurril darstellen. Kein Wunsch bleibt offen, sei es nun Obst und Gemüse, Verbandszeug, Wanderschuhe, Pilgerbedarf, Plastikblumen, Werkzeuge, Schrauben, Nägel, Haushaltsbedarf. Die Waage war noch im Stil der fünfziger Jahre und ebenso die Schränke, in denen die Waren gestapelt wurden. Die Öffnungszeiten ließen uns auch schmunzeln: Morgens nach Lust und Laune bis 14 Uhr und ab 16.30 Uhr bis 19 Uhr.
Die Geschäfte liegen unter schattigen Arkaden, die einen Blick auf das pittoreske Dorf frei geben, das vor einiger Zeit einen Preis gewonnen hat in der Kategorie vergleichbar zu „Unser Dorf soll schöner werden“. Überall gibt es bepflanzte Rabatte mit Lavendel, Rosen und anderen Pflanzen und Brunnenanlagen, die sehr gepflegt sind.

In einem Ambiente der letzten Jahrhundertwende essen wir Kichererbsensuppe, die gut wärmt und uns die Energie für die restlichen Kilometer des Tages liefert.

Die Truppe sammelt sich vor dem Start und wartet auf die Polizei. Es wird immer wärmer

Nach einem Wendemanöver auf dem Platz versuchen sich die Teams an einer geordneten Startaufstellung.

In geordneter Formation rollen wir auf ebenen Landstraßen dahin. Wir ziehen das Tempo etwas an, um einem herannahenden Gewitter zu entkommen. Wir rollen durch große Getreidefelder, die Landschaft ist relativ trocken.

Unser Schieber vom Dienst Armando nach erfolgreich getaner Arbeit mit seinem Copiloten bei der Ankunft

In Carrion sind wir in einem ehemaligen Kloster untergebracht. Wir erreichen das Kloster mit ersten Regentropfen und Sturmböen. Pappelpollen wurden wie Schneeflocken über das Gelände getrieben. Hier ist wohl die einzige Aufzug auf der Welt, mit dem man engelsgleich in die Höhe schweben kann.

Das Kloster imponiert durch seine Größe. Hier die erste Etage über dem Kreuzgang mit alten Möbeln und Gemälden. Das ganze Kloster ist farblich und stilistisch sehr geschmackvoll eingerichtet worden.

Eine ehemalige Kapelle wurde zu einem Aufenthaltsraum umgestaltet.

Ein wunderschöner Arbeitsplatz unter einem Gobelin für unser Tagebuch.
Statistik: 6. Etappe, Freitag, 1. Juni 2012
100,73 km, 590 Höhenmeter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,21 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 53,73 km/h
Maximale Höhe: 928 m ü. N.N.
Fahrzeit: 04:44:52 Stunden
Maximale Steigung: 8 Prozent
Maximales Gefälle:6 Prozent
Achtung: Die Route ist für Fahrradfahrer nicht durchgehend befahrbar, da Autobahnen und Schnellstraßen benutzt wurden. Die Tandems wurden auf der gesamten Tour von der deutschen, französchen oder der spanischen Polizei begleitet.
Samstag, 2. Juni 2012 - 7. Etappe, 71 km, 375 Höhenmeter
Carrión de los Condes - Ledigos - Sahagún - El Burgo Ranero
Die spanischen Freunde haben wohl unser Angebot an Actimel - Produkten überbewertet. Von nun an heißen die Pausen "las paradas actimel ....", frei übersetzt:"nächste Haltestelle Actimel"

Gottfried und Heinz laufen am Morgen durch den Kreuzgang.
Nachdem Uwe am Abend vorher beim Briefing vorgeschlagen hatte, die Teams etwas zu mischen, kam es zu folgender Entwicklung:

Das Team Gabi/Ewald auf Santana und Marcelo/Ivan auf Kinethics setzt sich nun anders zusammen:
Gabi fährt mit Ivan auf ihrem Santana. Sie drehen auf dem Platz vor dem Start eine Proberunde und es lief gleich so, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Marcelo und Ewald fahren nun erfolgreich auf einem spanischen Renntandem und das neue Fahrgefühl macht Ewald sehr viel Spaß.

Ivan freut sich schon auf den Start und den heutigen Tag.

Erwin aus Canada mit seinem Copiloten mit Volldampf voraus.

Brigitte in der Funktion eines Streckenpostens, da hier ausnahmsweise die Polizei nicht dabei war. Deren Funktionen von Straßensperrungen und Vorausfahren wurde von Uwe und mehreren Teams erfolgreich gemeistert.

Wir sind im Sportlerheim an der Bar und warten auf das Essen, weil wir „zu schnell“ waren. An der Theke warten auf Getränke: von links nach rechts ein Fahrer, Rudi und Doina. Doinas Mann Ewald, der uns als Arzt mit Medizin versorgen darf, und Horst diskutieren an einem kleinen Tisch.

Ein wertvolles Rad wird vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Uwe kennt sich auch in artfremden Gewässern aus, die nichts mit Radfahren oder Tourenplanung zu tun haben und muss auf einmal eine gelöste Schlauchverbindung reparieren.

Mittagessen, eine sehr leckere Paella, im Sportlerheim.

Gregor kann es sich nicht nehmen lassen, eine neue Form der Entspannungshaltung auf dem Fußballrasen an der Bande auszuprobieren – nach dem Essen.

Die Siesta wird etwas lang und der Rest der Mannschaft döst vor sich hin. Die schwülen Temperaturen machen das Wachbleiben nicht einfacher.

Die Bedienung des Sportlerheims, alles nette Mädels, wollten gerne mit den startenden Tandems fotografiert werden.

Wir schließen auf die spanische Vorhut wieder auf, die uns zuvor am Berg attackiert hatten. Unter Freudengesängen und Rufen von „buen camino“ erwarten sie uns.

Ankunft an der familiär geführten Herberge am Nachmittag. Unter Sonnenschirmen sitzen Barbesucher und applaudieren.

Störche sind hier häufig zu sehen, hier gleich drei Nester auf einem Kirchturm an unserem Zielort.
Wie kam es zu diesem europäisch angelegten außergewöhnlichen Projekt?
Im Rahmen eines sozialen Projekts von Arcelor-Mittal wird in diesem Jahr die Tandemtour Stuttgart (Pamplona)-Santiago de Compostela in Zusammenarbeit mit dem spanischen Blindenverband, der ONCE, unterstützt. Es wurden Teams auf hohem sportlichen Niveau gesucht und gefunden.
Horst hatte im Vorfeld die entsprechenden Kontakte hergestellt.
Die Eindrücke der spanischen Fahrer:
Die Tour öffnet ihnen die Augen. Die Piloten leben für eine kurze Zeit mit sehbehinderten und blinden Copiloten zusammen und sind für sie zuständig, sei es auf dem Tandem für fahrerische Verantwortung oder die Technik, sei es, um den Copiloten den Zimmeraufbau zu zeigen oder ihnen das Buffet zu erklären oder je nach Lage der Dinge im Hintergrund für die Copiloten da zu sein.
Gleichzeitig erfahren die Piloten, dass es verschiedene Arten von Sehbehinderungen gibt und sich bei jedem die Beeinträchtigung anders auswirkt und dementsprechend auch andere Assistenz-Bedürfnisse bestehen.
Ganz wichtig ist natürlich auch der kommunikative Aspekt zwischen Pilot und Copilot. Das funktioniert auch bei jedem Team unterschiedlich, manche haben sich auf Ansagen eingespielt, andere fühlen über Druck auf Pedale und Kurvenlage, was gerade angesagt ist. Manche Piloten beschreiben oft, was um sie herum zu sehen ist, manche weniger. Oder man quatscht über alltägliche Dinge, Geschichten oder diskutiert Themen und das – je nach dem – quer Beet und Team auf Deutsch, Englisch oder Spanisch (manchmal auch Französisch). Die Kommunikation und auch die fahrerische Abstimmung in der ganzen Gruppe laufen von Tag zu Tag besser, die Gruppe wird immer schneller und die ganze Tour macht allen sehr viel Spaß. Vielleicht entstehen ja noch länderübergreifende Freundschaften!
Statistik: 7. Etappe, Samstag, 2. Juni 2012
70,56 km, 375 Höhenmeter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,50 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 52,98 km/h
Maximale Höhe: 899 m ü. N.N.
Fahrzeit: 03:16:52 Stunden
Maximale Steigung: 3 Prozent
Maximales Gefälle: 3 Prozent
Achtung: Die Route ist für Fahrradfahrer nicht durchgehend befahrbar, da Autobahnen und Schnellstraßen benutzt wurden. Die Tandems wurden auf der gesamten Tour von der deutschen, französchen oder der spanischen Polizei begleitet.
Sonntag, 3. Juni 2012 - 8. Etappe, 38 km, 104 Höhenmeter
El Burgo Ranero - Mansilla de las Mulas - León

Unsere familiär geführten Herbergen vor dem Start

Die Zeit bis zum Eintreffen der Polizei nutzen wir zum Frühsport mit Christiane.
Aus sportlicher Sicht ist nicht viel zu berichten, wir sind eine kurze Etappe gefahren, um Kraft für die zwei bevorstehenden Bergetappen zu sammeln.
Sandra muss eine Erkältung auskurieren (sie war nicht die Einzige) und nutzt die Zeit im Bus, um am Tagebuchbericht weiter zu schreiben.
Ihren Platz auf dem Cannondale übernimmt Stefan, für den es die erste Tandemfahrt ist. Es läuft sofort sehr gut, Stefan und Werner I hatten viel Spaß und Stefan neue Erfahrungen gesammelt.

Werner und Stefan vor dem Start

Marianne bei der Arbeit mit Blick aus dem Versorgungsfahrzeug.

Bei der ersten Rast treffen wir ein junges Tandempärchen aus Barcelona wieder, das schon beim Start zufällig bei uns vorbeigekommen war.

Toni überprüft ein Einzelrad.
Hier ein Bericht der bisherigen Erlebnisse der Tour aus der Sicht von Toni:
Der Slogan des Besenwagens – ein Mantra, das jeden Morgen wiederkehrt:
„Um sieben Uhr beginnt die Arbeit, alles andere ist Abenteuer!“
Nach einigen Tagen mit drei bis vier Platten pro Tag an den Rennrädern kam endlich mal der Rahmenbruch nach Burgos an einem Renntandem. Danach waren die Tandems so weit repariert, dass es nur noch ungefähr zu einem Platten pro Tag kam.
Die Spanier nehmen gerne und dankbar meine Hilfe in Anspruch. Leider möchten die Spanier lieber am Straßenrand die Tandems repariert haben und nicht in den Besenwagen einsteigen. Aber langsam gewöhnen sie sich an die deutsche Mentalität.
Die Vorgehensweise, alle defekten Räder oder Fahrer mit Problemen sofort aufzuladen, um den Fluss des Trosses nicht zu stoppen, hat sich in der Vergangenheit als sehr erfolgreich herausgestellt.
Es gab auch einen Speichenbruch an einem Tandem.
Einige Tandems scheinen sehr empfindliche, aber blitzschnelle Rennpferde zu sein, die gerne gehegt und gepflegt werden möchten. Sie sind lange und von verschiedenen Untergründen geprägte Wege nicht gewöhnt.
Am Ibaneta-Pass wurde ein Team zwangseingewiesen (smile) - technischer Defekt.
Ein Einzelrad konnte die schnelle Schwarzwaldabfahrt wegen Instabilität nicht nehmen.
Ein Cannondale wollte immer mal wieder am Captain-Sattelrohr nachgeschraubt werden, da die improvisierten Mezzomixbleche die Belastung am Stoker-Vorbau nicht aushielten.

Im Gespräch mit einer Pilgergruppe, darunter war eine Teilnehmerin aus Kanada.
Die Tandem-Pilger-Tour erfährt großes Echo in der spanischen Presse.

Der Start nach der Pause, mit dem Einfahren auf die Straße bildet sich die Formation.
Bei einer Rast kurz vor Léon konnte, wer wollte, aus dem Bus in den Versorgungswagen wechseln, um bei dem Empfang an der Kathedrale dabei zu sein, da der Bus wegen der engen Straßen nicht bis zur Kathedrale vor fahren kann. Sandra steigt in das Versorgungsfahrzeug und erlebt so aus erster Hand, was es heißt, direkt hinter dem Feld und vor dem Besenwagen her zu fahren. Die Begleiterinnen Brigitte, Annette und Hella müssen jede Menge erleben und verkraften, was ihnen da so an Situationen begegnet. Es gibt immer wieder Menschen, die in den Tross hineinlaufen oder andere undenkbaren Dinge, die aber auch passieren. Auch ist ganz klar zu erkennen, wer dann bei nächster bei Gelegenheit ein Kandidat für den Besenwagen sein könnte.

Zu großem Einsatz kommt heute auch der „Schieber vom Dienst“ aus dem spanischen Team.

Einfahrt in Léon
In Léon werden wir vor der Kathedrale mit großem Hallo von der Bevölkerung erwartet. Auch wenn wir diese Situation schon von vergangenen Touren her kennen, ist es doch immer wieder überwältigend, so etwas zu erleben, gibt Auftrieb und macht einfach Spaß.

Hella und Horst und unser Nesthäkchen verteilen Prospekte.

In der Mitte Asier, der Leiter des spanischen Teams.

Ein Vertreter der Kirche im Gespräch mit Elisabeth, Horst und Heinz-Hermann.

Auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

Pause muss auch mal sein!!
Blick auf die Kathedrale in Léon.

Noch ein Gruppenbild, weil's so schööön ist.
Das spanische Team wird von Fernsehen und Presse interviewt.
Auch nun passiert hinter den Kulissen wieder Erstaunliches.
Auf einmal ist der Platz so gut wie leer und sämtliche Fahrer sind weg. Sandra versucht, die Begleiterinnen ausfindig zu machen und stößt gerade noch Annette. Annette wendet sich an das spanische Rote Kreuz, um dem Tross zum Hotel wieder zu folgen, doch das Fahrzeug darf nur zwei Personen mitnehmen.
Annette spricht die Polizei an, die zu unserem Tross gehört, aber die Polizei darf prinzipiell niemanden mitnehmen, war die Antwort.
Also stehen wir mit dem Fahrer des spanischen Versorgungsfahrzeugs zu dritt so wie wir sind, ohne Handy, ohne nix, auf dem Platz und warten. Die Polizei hatte gemeint, sie würde etwas versuchen zu organisieren, wiederkommen und eine Ausnahme machen. Nach zwanzig Minuten kommen sie tatsächlich und wir dürfen mit ihnen zum Hotel fahren, sitzen auf Ledersitzen, auf der hinteren Bank noch Prospekte von uns, die sie von Annette mit einigen Karten von Tandemfahrern bekommen hatte. Beim Aussteigen fragt Sandra den Fahrer des Versorgungsfahrzeugs, ob sie die Sachen mitnehmen solle. Er meinte, alles von der Polizei. Also gut. Im Hotel angekommen, wird Sandra von Gabi angesprochen, wo denn die Karten seien. Welche? Nur Prospekte?! Es stellte sich dann heraus, dass die Postkarten, die Gabi für sich gekauft hatte, nun im Polizeifahrzeug liegen. Es blieb nur zu hoffen, dass die Polizei zum Start am nächsten Morgen die Karten noch im Auto liegen hat. Am späten Nachmittag erfahren wir, dass die Polizei extra zum Hotel zurück gefahren ist, um das Material zurück zu bringen und Gabi ihre Postkarten erhalten hat!

„Schmuggler“ und Uli als neue Wegweiser mit ihrem blauen Bandana. Auf dem Tuch ist die Laufrichtung (immer der Nase nach) als großer zentraler Pfeil abgebildet

Ana Diaz, Communication Manager von Arcelor-Mittal Spanien, im Gespräch mit Heinz-Hermann und Marcelo

Etwa an der Stelle, wo ein Pilgerweg auf den Camino Francés trifft, steht auf einem Platz eine Statue eines entrückten Pilgers.

Blick auf die Straße, an der sich das römische Legionärslager befand. Reste der alten Mauer sind noch vorhanden.

Blick auf die Straße, an der sich das römische Legionärslager befand. Reste der alten Mauer sind vorhanden.
In Kleingruppen besichtigen wir die gotische Kathedrale von Leon aus Buntsandstein und wunderschönen Glasfenstern. Das spanische Team zieht dann mit uns durch die Tapas-Bars und wir verbringen einen gemütlichen und geselligen Abend mit großer Verbrüderung zusammen.
Statistik: 8. Etappe, Sonntag, 3. Juni 2012
38 km, 104 Höhenmeter
Fahrzeit: 02:02:00
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,2
Maximale Geschwindigkeit: 42,45
Achtung: Die Route ist für Fahrradfahrer nicht durchgehend befahrbar, da Autobahnen und Schnellstraßen benutzt wurden. Die Tandems wurden auf der gesamten Tour von der deutschen, französchen oder der spanischen Polizei begleitet.