Tagebuch Seite 7
Donnerstag, 18.09.08 – 5. Etappe, 170 km Bellinzona – Gallarate (I) – Milano
Der Start in Bellinzona war wieder pünktlich um 7:00 Uhr.Die Route führte entlang am Lago Maggiore nach Gallarate.
Zuvor ging es allerdings über die Grenze. Diesmal war der Grenzübergang nicht wie bei der Einreise in die Schweiz "ohne Halt", da auf italienischer Seite der Polizeiwechsel zur italienischen Polizei statt fand. An dieser Stelle nochmals das herzliche Dankeschön an alle schweizerischen Polizeistellen, die uns sicher und rücksichtsvoll durch die Schweiz begleitet haben.
Karlheinz Pikart ist der "Führungsfahrer" und "pacemaker" bei der ETPT
2008. Er ist mit verantwortlich dafür, dass er auf einen bisherigen
Verlauf ohne Zwischenfälle zurück blicken kann. Er ist dafür
verantwortlich, dass die Geschwindigkeit nicht zu gering, aber auch
nicht zu hoch ist.
Nach der Pause beim Zoll, ging die Route mit Unterstützung der
italienischen Polizei weiter in Richtung Gallarate. Es war faszinierend
zu sehen, mit welcher Anzahl von Polizisten die Tour geführt wurden.

Auf diesem Bild ist eine Anzahl der italienischen Polizeibegleitung zu
sehen. Die blauen Kräder sind mit versenkbaren Blaulichtern versehen. Im
Hintergrund stehen noch einige Radler.

Hier eine Abfahrt, wobei auf der linken Seite drei Polizeikräder die Gegenspur auf Höhe der RadfahrerInnen absichern.
Bei der Mittagspause in Gallarete wurde den Tour-Teilnehmern von der
Gemeindeverwaltung jedem ein Brötchen gereicht. Anschließend an das
Essen wurden noch Fototermine für die örtliche Presse abgehalten.
Zunächst wurde das großartige Polizeiteam fotografiert. Für den
geneigten Leser klingt es sicher langweilig, wenn auch dieses Team
überaus gelobt wurde. Aber was sein muss, muss sein und Lob gehört
einfach dazu, wenn so hervorragend gearbeitet wurde. Oft sieht man dies
als selbstverständlich an, ist es aber nicht. Man konnte auch manchmal
den Eindruck bekommen, als mache es den Kradfahrern wirklich Spaß eine
so tolle Radler-Truppe zu führen.

Doina und ihr Ehemann unser ETPT 2008 Tourarzt Dr. Ewald Ruppert hier beim "Essen fassen" des in Alufolie verpackten Brötchens.

Die fabelhafte Polizeitruppe, von links eine Polizistin und rechts daneben sechs männliche Kollegen.
Als nächstes wurde ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern gemacht.
Natürlich durfte auch hier die Europafahne nicht fehlen, die
Heinz-Hermann Elting hütete wie eine Henne ihr Küken.

Hier sind neben den von der rechten Seite der Gesamtmannschaft zu
sehenden Tour-Teilnehmern auch der Assessore Sport, Gianni Sparacid, mit
zwei seiner Polizeibeamtinnen zu sehen.
Die Sprit- und Nahrungsvorräte des Tour-Trosses gingen zur Neige, so
dass das Versorgungsteam, heute bestehend aus Suse Dippon, Gerda
Weyhreter und Roland Götz, die Zeit der Pause nutze, um zu tanken und
Verpflegung einzukaufen. Dabei wurden Sie von einem überaus
hilfsbereiten Herren begleitet und mit dessen Roller zum Supermarkt
gelotst. Der dortige Marktleiter war sehr hilfsbereit, so dass die
Einkaufszeit nur minimal war. Ungewöhnlich ist in den Läden immer das
Wiegen der Bananenkartons. Die meisten übersahen dabei, dass das Gewicht
(ca. 18 kg) immer auf dem Karton steht.

Gerda links und daneben Suse laden die Waren auf das Transportband der
Kasse, überglücklich alle auf dem Einkaufszettel vermerkte Artikel
bekommen zu haben.
Nun kam das Gesellenstück dieser Tour, die Fahrt in Mailand.
Nur wer dies miterlebt hat, kann es so wirklich nachvollziehen. Alle Bedenken im Vorfeld der Tour wurden hier mit einem Streich durch die phänomenale Führung der Polizei sofort revidiert. Wir rasten mit oft an die 40 km/h Stunde nahezu ohne Halt durch Mailand. Höchste Anforderungen wurden hier an die Radler, aber fast noch mehr an die Begleitfahrzeuge gestellt. Ohne nennenswerten "Abriss" der Fahrzeuge erreichten wir das Parlament, das in etwa bei uns einem Kreistag entspricht. Auch hier fanden Begrüßungen, u.a. Frau Ombretta Fortunatti und Frau Assia Andrao unter Teilnahme des Fernsehens statt. Ebenfalls anwesend war der Vertreter der Kreisverwaltung, Herr Vincenzo Ortolina.
Nur wer dies miterlebt hat, kann es so wirklich nachvollziehen. Alle Bedenken im Vorfeld der Tour wurden hier mit einem Streich durch die phänomenale Führung der Polizei sofort revidiert. Wir rasten mit oft an die 40 km/h Stunde nahezu ohne Halt durch Mailand. Höchste Anforderungen wurden hier an die Radler, aber fast noch mehr an die Begleitfahrzeuge gestellt. Ohne nennenswerten "Abriss" der Fahrzeuge erreichten wir das Parlament, das in etwa bei uns einem Kreistag entspricht. Auch hier fanden Begrüßungen, u.a. Frau Ombretta Fortunatti und Frau Assia Andrao unter Teilnahme des Fernsehens statt. Ebenfalls anwesend war der Vertreter der Kreisverwaltung, Herr Vincenzo Ortolina.

Hier ein Bild aus dem Internetbus (3. Fahrzeug nach der Radlerkolonne) aufgenommen bei "voller Fahrt".

Hier das erste Ziel in Mailand, das Kreistagsparlament. Die beiden
Polizisten rechts haben die Radler (im Hintergrund links) mit ihren
Kollegen zusammen wohlbehalten bis hier her geleitet.

Auf diesem Bild ist zu erkennen, es ist eine Aufnahme von der rechten
Seite, dass die Strapazen nicht an allen spurlos vorbei gegangen sind.

Ein Foto der Offiziellen, natürlich mit Europafahne. Zu sehen von links,
Christoph, Horst, Frau Fortunatti, Herr Ortolina und Heinz-Hermann.
Nach dem Besuch des "Kreistages" ging es weiter zum Verbindungsbüro des
Europäischen Parlamentes für Norditalien. Auf der Fahrt dahin wurde uns
eine Ehre zu teil, die wohl sonst niemanden gewährt wird. Wir durften im
Eiltempo über den Vorplatz des Mailänder Domes fahren, einem der
imposantesten Bauwerke der Welt.

Die Abfahrt verzögerte sich etwas, so sieht man auf dem Bild einige Radler mit der Erwartung eines baldigen Starts.

Hier sieht man einen Teilausschnitt des Mailänder Domes im Vorbeifahren aus dem Internet-Bus aufgenommen.

Hier steht der Gepäck-LKW, daneben der Anhänger des Besenwagens. Auch
hier hat die Polizei Höchstleistung vollbracht, indem unserem ca. 60 m
Kfz-Tross die entsprechenden Parkplätze mitten in Mailand zur Verfügung
gestellt wurden. Alle Achtung!
Beim anschließenden Empfang durch Frau Maria Grazia, der Leiterin des Verbindungsbüros zum Europäischen Parlament, wurde den Teilnehmern, übrigens von der französischen Botschaft, ein Buffet vom Feinsten mit Champagner und Säften offeriert. Auch hierfür den aller herzlichsten Dank.

Frau Grazia bei Ihrer Ansprache. Im Hintergrund, links von Horst eine
Dame und ein Herr deren Namen dem Schreiber des Tagebuches nicht bekannt
ist, aber die erheblich zum Erfolg dieses Empfanges beigetragen haben.

Hier die noch unberührten Platten mit den feinsten Köstlichkeiten, die
sich die RadlerInnen durch ihre bisherige Leistung überaus verdient
haben.

Die Gastgeber hatten alle Hände voll zu tun, die Champagnergläser nachzufüllen. Vielen Dank für den tollen Service.









