Tagebuch Seite 11
Montag, 22.09.08 – 9. Etappe, 210 km Pisa – San Vincenzo – Grosseto
Abschied aus Pisa. Leider führte uns der Weg nicht am schiefen Turm
vorbei, so dass wir nochmals Pisa besuchen müssen, um dieses Versäumnis
nachzuholen.Am Empfang des Hotels Granduca hatten wir sehr hilfsbereites Personal, das uns in einer dringenden Angelegenheit exzellent unterstützte.

Ein Blick auf den Empfang des Hotels Grandula. Im Vordergrund der
hilfreiche Empfangsmitarbeiter, daneben seine Kollegin. Auf dem Tresen
liegen die zurückgebenden Zimmerschlüssel.
Bei der Pause in Livorno konnten wir wenigstens einen kurzen, erholsamen
Blick auf das Meer, die wunderschönen Gebäude und herrlichen
Landschaften werfen.

Im Internet-Bus, kaum sichtbar, Roland bei der Arbeit. Nicht nur während
der Fahrt, auch in der Pause wird durchgearbeitet und werden Daten auf
den Server der Tandem-Tour übertragen.

Die "Chefin" Gerda ist nicht nur bei der Zimmerverteilung die Nummer 1,
sondern auch, wie hier zu sehen, bei der Richtungsangabe der Verpflegung
in den Pausen. Roland rechts daneben schaut etwas kritisch.
Der nächste Stop war in La California, der Heimat des
Strassenweltmeisters Paolo Bettini. Hier hatte die Familie Bettini auf
Vermittlung unseres Miro Desidoria einen tollen Empfang vorbereitet. Mit
belegten Pane (mit Parmaschinken und Salami) und diversen Getränken,
wer wollte auch einem Schluck Rotwein, wurden wir auf das beste
verpflegt.

Hier im Bild einige Fans oder Freunde vor einem Kleinbus mit der
Aufschrift "Club Paolo Bettini" und ein Bild des Radprofis auf dem Rad.

Horst gratuliert der Mutter von Paolo Bettini zu ihrem tollen Sohn. Auf
dem Bild von links nach rechts Horst, der Vater Bettini, Frau Bettini
und Miro.
Zur Mittagspause landeten wir eine Stunde früher als geplant in
Piombino, einem wunderbaren Ort am Meer mit malerischer Kiste und dem
direkten Blick auf die Insel Elba.
In dieser fantastischen Umgebung, bei herrlichstem Sonnenschein,
empfingen uns die Repräsentanten des Konzerns ArcelorMittal, Herr
Francis Langenfeld (Project Manager Controller AM Foundation) und Frau
Patrizia Paperini. Sie gestalteten den gesamten Empfang und das
hervorragende Mittagessen. Es gab ein unbeschreiblich gutes
Meeresfrüchte Risotto und anschließend einen herrlichen Kuchen. Leider
war die Zeit viel zu kurz und die Aufforderung zur Weiterfahrt kam zu
schnell.

Horst Schwerger, Herr Francis Langenfeld, Frau Patrizia Paperini und
Heinz-Herrmann Elting auf dem wunderschönen Platz oberhalb des Meeres.

Ein Bildausschnitt des Gruppenfotos, mit den Repräsentanten von ArcelorMittal und natürlich der geweihten Europafahne.
Beim Empfang im Rathaus von Piombino begrüßte die Teilnehmer der
Bürgermeister Gianni Anselmi auf das herzlichste und beehrte Horst
Schwerger mit einer Ehrenmedaille und Stadtwimpel. Danach sprach auch
Herr Francis Langenfeld von der AM Foundation seine Hochachtung vor der
Leistung aus und wünschte allen eine gute Weiterfahrt. Er hoffte, dass
das Ziel, dem Papst die geweihte Lupe und die Charta übergeben zu
können, erreicht wird. Horst Schwerger erhielt dann, nachdem er sich für
den überaus netten Empfang bedankt und die Ziele der ETPT 2008 nochmals
erläutert hatte, von der Radgruppe der ArcelorMittal ebenfalls einen
Wimpel überreicht. Anschließend ging es dann in das oben erwähnte Lokal
mit der fabelhaften Speisefolge.

Bei der Begrüßung saßen auf der "Regierungsbank" des Rathauses von links
nach rechts Bürgermeister Gianni Anselmi, Heinz-Hermann Elting, Francis
Langenfeld von der AM Foundation, Jörg Remmert, Horst Schwerger,
Leandro Nanni Pigri (AD AM Piombino) und Frau Patrizia Paperini
Kommunikationsmanagement ArcelorMittal.

Gespannt lauschen einige Teilnehmer der Tour von den
Gemeinderatsplätzen, die in zwei Reihen angeordnet sind (die 2. Reihe
etwas erhöht) den Reden.

Hier steht Miro zwischen zwei V-förmig angeordneten Fahnen. Links die italienische und rechts die Europafahne.
Gestärkt und etwas wehmütig und etwas überstürzt verließen wir Piombino.
Es lagen noch viele Kilometer vor uns und wir wollten noch bei
Tageslicht in Grosseto ankommen.

Hier ein höchst interessantes Kruzifix aus dem Speiselokal in Piombino.
Dabei symbolisiert ein entrindeter Baumstamm in beeindruckender, aber
einfacher Form Christus am Kreutz. Ob dieses Holz darüber hinaus noch
eine besondere Bedeutung hat, ist nicht bekannt.

Der letzte Blick in Piombino zeigt ein Schiff, vielleicht eine kleine Fähre, an einer vorgelagerten Insel vorbeifahrend.
In Grosseto angekommen, musste noch eine "kleine Klippe" umschifft
werden. Die Teilnehmer waren in zwei unterschiedlichen Orten
untergebracht. Während der Großteil im Gäste- und Hotelbereich eines
Nonnenkloster übernachtete, war der Rest ca. zwei Kilometer entfernt.
Die Herausforderung war nun, ohne Polizeibegleitung den Fahrzeugkonvoi
durch die vielen Einbahnstraßen ohne Navigationssystem zu schleusen.
Dabei war uns eine sehr liebe, englisch sprechende Nonne behilflich.
Dank ihrer Hilfe klappte alles reibungslos. Schwester Gianna auf diesem
Wege ein ganz herzliches Dankeschön auch bei der Betreuung im
Klosterhotel.







